Im Mittelpunkt: Bachmanns eigene Texte, ihre Literatur, ihre Briefe und Tagebücher. Aus Archivmaterial und einer fiktionalen Ebene, in der Ingeborg Bachmann in ihren letzten Lebensjahren in Rom von Sandra Hüller verkörpert wird, entsteht ein filmisches Porträt, das die Autorin neu lesbar macht. Meisterhaft montiert mit Archivmaterial wird Bachmanns Sprachgewalt im Kino unmittelbar erfahrbar!
Die Texte treten dabei in einen Dialog mit aktuellen Debatten über Geschlechterverhältnisse und Macht. „Es war Mord.“ Mit diesem Satz endet Malina – und er hallt nach, wenn Sandra Hüller die Autorin an einem fiktiven letzten Tag in Rom verkörpert. Regina Schilling verwebt ein vielschichtiges Porträt aus Spiel, Archiv und Texten – von der Kindheit in Kärnten bis zum literarischen Durchbruch in der Gruppe 47. Ein filmisches Nachspüren einer Autorin, deren Werk heute dringlicher wirkt denn je.
Datum: 25. Juni 2026
Zeit: 18:30 Uhr
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